17. Oktober 2018 | Immer wieder ziehen die schaurigen Legenden rund um die Hexenverfolgung in der Frühen Neuzeit (1500 – 1800 n. Chr.) Interessierte in ihren Bann. Ob bei Eveline Haslers „Anna Göldi“ oder bei Werner Rysers „Walliser Totentanz“ – die Hexenthematik fasziniert und schreckt ab zugleich. ARCHEOS hat das Phänomen der Hexerei im Oberwallis unter die Lupe genommen und für das Gommer Dorf Ernen eine Dauerausstellung erstellt. Michèle Steiner hat in einem Aufsatz in der diesjährigen Ausgabe der Blätter aus der Walliser Geschichte den gegenwärtigen Wissensstand zusammengefasst.
4. September 2018 | Anlässlich der 25. Europäischen Tage des Denkmals 2018 widmen sich die Innerschweizer Kantone Luzern, Uri, Schwyz, Ob- und Nidwalden dem Thema der Nachkriegsmoderne und der Architektur der 1950er- und 1960er-Jahre. Am Wochenende vom 8. und 9. September 2018 stehen dem Publikum diverse Denkmäler zur Entdeckung offen.
Zusammen mit Mathias Steinmann von der Denkmalpflege des Kantons Luzern führt Adeline Zumstein am Samstag, 8. September durch die Stadt Luzern. Dabei stehen an den zwei parallel laufenden Führungen (un-)gewollte und gewordene Denkmäler im Fokus. Die Teilnehmenden können sich auf einen spannenden Spaziergang durch die Luzerner Nachkriegsmoderne, im Spannungsfeld zwischen eigenständiger Architektursprache und städtebaulicher Integration, freuen. Die Stadtrundgänge dauern ca. 90 Minuten und starten um 9.00, 12.15 und 14.30 Uhr. Treffpunkt: Europaplatz Luzern, Ausgang Landungsbrücke 2.
22. August 2018 |Im Kulturerbejahr 2018 werden bereits zum 25. Mal die Tage des Denkmals organisiert. Bei der diesjährigen Ausgabe finden die Veranstaltungen nicht nur an einem, sondern gleich an vier Wochenenden vom 1. bis am 23. September statt. In allen Landesteilen der Schweiz stehen rund 1000 kostenlose Veranstaltungen zu unterschiedlichen Facetten des Baudenkmals im Angebot. So beteiligt sich etwa auch das Museum im Erlenbacher Agensteinhaus, für welches ARCHEOS 2012 eine Broschüre zur Simmentaler Zimmermannskunst erstellt hat. Während die Erlenbacher ihre Beteiligung mit dem immateriellen Kulturerbe «Jodeln» ausgestalten, finden sich an den zahlreichen Standorten viele weitere kulturhistorische Beiträge zum diesjährigen Thema «Ohne Grenzen». Die Veranstaltenden laden ein, Grenzen geografisch, sprachlich, chronologisch, materiell und sozial zu überschreiten.
30. Juli 2018 | Lagern bei Ihnen alte, unleserliche Dokumente? Sind Sie im Archiv verzweifelt auf der Suche nach einem bestimmten Vertrag oder einem verbrieften Recht? Bewahren Sie Ihre Unterlagen noch in Bundesordnern oder in säurehaltigen Schachteln auf?
Egal, mit welcher Herausforderung Sie sich konfrontiert sehen, wir stellen eine auf Ihre Bedürfnisse abgestimmte Lösung zusammen. Ob Firmen-, Kirchen- oder Gemeindearchiv – wir bringen Ihr Archiv in Ordnung, prüfen die erforderlichen konservatorischen Massnahmen und erstellen für Sie ein praktisches und intuitives Ablagesystem, damit Sie Ihre Unterlagen speditiv, sinn- und zweckgemäss verwalten können.
25. Juni 2018 | Inzwischen ist es bereits vier Jahre her, seit ARCHEOS dem Martinsheim in Visp bei der Erarbeitung des Projekts «Museum für Lebensgeschichten Oberwallis» behilflich war. Dabei wurde im Alters- und Pflegeheim eine Idee des Konzeptkünstlers Hans Ruedi Fricker übernommen, die seither den Heimalltag massgeblich bereichert (vgl. auch: Museum für Lebensgeschichten im Alterszentrum Hof Speicher/AR). Es wird – betreut und unterstützt von der Belegschaft des Altersheims – jährlich eine neue Ausstellung erarbeitet, die aus den Lebensgeschichten der Heimbewohnenden erzählt.
Aktuell kann mit «alt werden – alt sein» bereits die fünfte Wechselausstellung besucht werden, in deren Mittelpunkt dieses Mal die Lebenserinnerungen von sechs Bewohnerinnen und Bewohnern stehen. Die Besichtigung ist kostenlos und zu den offiziellen Besuchszeiten ohne Voranmeldung möglich.
01. Juni 2018 | Im Dezember 2017 wurde das Bauinventar für die Stadt Luzern in Kraft gesetzt. Die Erkenntnisse aus dem Inventar stellt die kantonale Denkmalpflege Luzern in Zusammenarbeit mit dem städtischen Ressort Denkmalpflege und Kulturgüterschutz an vier Quartierrundgängen vor. Adeline Zumstein, die für die ARCHEOS GmbH vor allem an der Redaktionsphase des städtischen Bauinventars beteiligt war, führt am 5. Juni 2018 durch die Kleinstadt und das Bruchquartier sowie am 12. Juni 2018 durch Dreilinden, Wesemlin und die Halde.
17. Mai 2018 | Die Kantonale Denkmalpflege Bern verleiht bereits zum neunten Mal den Preis für den herausragenden Umgang mit Baudenkmälern. Prämiert wird in diesem Jahr die Restaurierung des Andenkenladens im Chalet Diana in Interlaken. Dabei wurden nicht nur der eindrückliche historische Verkaufsladen im Erdgeschoss, sondern auch die ursprüngliche Farbigkeit der Fassade wiederhergestellt. Die Preisverleihung ist öffentlich und findet heute Donnerstag, 17. Mai 2018 um 18.30 Uhr im Stadtsaal des Kornhausforums Bern statt. Ergänzend dazu präsentiert eine kleine Ausstellung in der Galerie des Kornhausforums zusätzliche Informationen zum Bau und zu seiner Geschichte als Aushängeschild der bedeutenden Parqueteriefabrik Interlaken, die im späten 19. Jahrhundert auch eine Kapelle des Berner Münsters ausgestattet hat. Das ausgezeichnete Objekt kann im Rahmen von Führungen besichtigt werden. Weitere Informationen dazu finden Sie auf der Internetseite der Kantonalen Denkmalpflege Bern.
Foto: Alexander Gempeler
24. April 2018 | Berner Museen laden zum Feierabendbier! Mit dem «Museumsbier» erhalten Arbeitnehmende die Chance, nach Feierabend ins Museum zu gehen und so auch unter der Woche das kulturelle Angebot in Bern zu nutzen. Apérokultur und Museumsinhalte werden verbunden – so versprechen es zumindest die beteiligten Museen in einer gemeinsamen Medienmitteilung.
Das Alpine Museum, die Kunsthalle Bern, das Berner Kunstmuseum, das Naturhistorische Museum, das Museum für Kommunikation sowie das Schützenmuseum öffnen an sieben Donnerstagabenden (22. März bis 3. Mai) ihre Tore bis 20 Uhr und präsentieren Interessierten jeweils mindestens eine Ausstellung. An einer Bar wird für das leibliche Wohl gesorgt und Besuchende erhalten gegen einen kleinen Aufpreis zusätzlich zum Eintritt ein erstes Getränk.
Mit dem innovativen Pilotprojekt soll untersucht werden, ob ein Bedürfnis nach längeren Öffnungszeiten von Museen besteht. Während europäische Grossstädte heute mit Öffnungszeiten bis spät in die Nacht punkten, orientieren sich Schweizer Museen an den Bürozeiten. Der Erfolg des Museumsbiers könnte diesbezüglich wegweisend sein.
21. März 2018 | Im Rahmen des Monomaster-Studiums „Kunstgeschichte mit Denkmalpflege und Monumentenmanagement“ am Institut für Kunstgeschichte der Universität Bern sind die Studierenden verpflichtet, ein vierwöchiges Praktikum in einer einschlägigen Institution zu absolvieren. Dieses hat Oliver Fahrni von Pneu Fahrni bei uns absolviert, um einen Einblick in die architekturhistorische Tätigkeit der ARCHEOS GmbH zu gewinnen. Inhalt des Praktikums war das Erstellen einer würdigenden Dokumentation des Gebäudes an der Engehaldenstrasse 20 in Bern. Dieses entstand ab 1930 in Etappen und ist insbesondere durch die vergangene Nutzung für den Reifenhandel und als Autogarage von architektur- und wirtschaftsgeschichtlicher Bedeutung.
„Das Praktikum hat mir aufgezeigt, wie spannend die Verbindung von Arbeiten im Archiv und den Untersuchungen an einem Objekt vor Ort sind“, bilanziert Oliver Fahrni. Er hat diese Arbeiten mit grossem Engagement und Interesse begleitet, so dass er das Resultat nun in seiner Masterarbeit weiterentwickeln wird. Wir freuen uns auf das Ergebnis und wünschen ihm für seinen Abschluss viel Energie und Freude.
22. Februar 2018 | „Nun du von uns fortgegangen bist, kann ich es nicht anders halten, als dass ich dir […] regelmässig schreibe.“ So verspricht Eugen Huber seiner geliebten Frau Lina am 28. April 1910, dass er ihr über ihren Tod hinaus weiter von seinem Alltag berichten werde. Sieben Jahre hält er sich an sein Versprechen und schreibt beinahe täglich seine Gedanken in Briefform nieder.
Die ARCHEOS GmbH arbeitet bereits seit Jahren mit dem Rechtshistorischen Institut der Universität Bern zusammen, um den Briefbestand von 1910-1917 der Forschung leichter zugänglich zu machen. Nun konnte die Zusammenarbeit verlängert werden, sodass unsere Spezialistin für alte Handschriften, Michèle Steiner, sich mindestens bis Ende 2018 mit der Transkription der vielseitigen und berührenden Quelle auseinandersetzen kann.
