20. Mai 2023 | Ab dem 17. Juni 2023 startet die 17. Ausgabe der TWINGI-Ausstellung im Landschaftspark Binntal. Neu trägt die Ausstellung nur noch den Namen TWINGI, um den Kunstschaffenden mehr Freiraum in der Materialwahl zu geben. Naturkunst bleibt Teil der Ausstellung, aber auch Werke aus Recyclingmaterialien oder ungewöhnliche Installationen wie ein farbenfrohes Natursteinmosaik oder ein Pingpong-Tisch werden ihren Platz finden.
Neben der Twingischlucht gibt es dieses Jahr einen zusätzlichen Standort im Dorf Grengiols. Mit dem Schwerpunkt FOKUS GRENGIOLS wird auf die kulturellen und städtebaulichen Entwicklungen der Parkgemeinde aufmerksam gemacht.
Führungen durch die Ausstellung finden am 9. Juli und 13. August statt, und ein zweisprachiger Mediaguide sowie Künstler-Videos bieten zusätzliche Einblicke in die Kunstwerke. Mehr Informationen und Anmeldungen unter www.twingi.ch.
1. Mai 2023 | Wir freuen uns, Deborah Stucky neu zum Team von ARCHEOS zählen zu dürfen. Die gebürtige Walliserin hat an der Universität Bern Germanistik und Kunstgeschichte mit den Schwerpunkten Literaturwissenschaft, Architekturgeschichte und Denkmalpflege studiert. Nach Praktika in der Denkmalpflege und einer Tätigkeit in Schaffhausen bringt sie wertvolle Erfahrung in unser Team ein. Mit einem CAS ETH in Preservation hat sie ihr Fachwissen weiter vertieft.
30. April 2023 | Der fünfte Band der digitalen Quellenedition zu Eugen Hubers „Tagebuch in Briefform“ ist ab sofort online verfügbar. Damit setzt das Institut für Rechtsgeschichte der Universität Bern die Edition der Briefe fort, die Huber (1849-1923), Verfasser des schweizerischen Zivilgesetzbuches, nach dem Tod seiner Frau Lina fast täglich verfasste.
Die von ARCHEOS transkribierten Briefe aus dem Jahr 1915 bieten erneut tiefe Einblicke in Hubers berufliches und privates Leben. Neben seinen vielfältigen Tätigkeiten als Nationalrat und Professor zeigen die Briefe die Herausforderungen und Veränderungen der Kriegszeit. Auch persönliche Schilderungen zu Familie und Reisen sind ein wichtiger Bestandteil dieser einzigartigen Quelle, die das Alltagsleben in Bern im frühen 20. Jahrhundert eindrucksvoll dokumentiert.
24. Februar 2023 | Am 17. März ist es wieder soweit: Jung und Alt sind eingeladen, eine magische Nacht voller Kunst, Kultur und Überraschungen zu erleben. Rund 40 kulturelle Institutionen und Begegnungsorte öffnen ihre Türen und bieten mit insgesamt 286 Programmpunkten ein abwechslungsreiches Angebot. Die Veranstalter versprechen einen Hauch von Frühling, der die bunte und fröhliche Nacht in eine ganz besondere Atmosphäre taucht. Neu dabei sind in diesem Jahr der Tierpark Bern, die Schweizer Münzprägestätte Swissmint und die Dreifaltigkeitskirche.
24. Oktober 2022 | Seit dem Frühjahr 2022 räumt ARCHEOS den Kulturgüterschutzraum der Gemeinde Binn auf. In diesem ist der Nachlass des verstorbenen Archäologen und Ethnologen Gerd Gräser eingelagert. Im Auftrag der Stiftung Andenmatten-Graeser, des Landschaftsparks Binntal und der Gemeinde Binn erstellen wir ein Inventar zum reichhaltigen und liebevoll zusammengetragenen Fundus.
Zu unserer Aufgabe gehört auch das Aussortieren von Gegenständen, die nicht im Langzeitarchiv aufgenommen werden. Damit diese Gegenstände nicht einfach entsorgt werden, veranstaltet der Landschaftspark Binntal am kommenden Sonntag (30. Oktober) einen Flohmarkt. Kommen Sie vorbei und stöbern Sie durch die zahlreichen Kleinode.
Der Erlös kommt der Neugestaltung des Regionalmuseums Binntal zugute.
Zeit: 13.30 – 16.00 Uhr
Ort: bei der Zivilschutzanlage am Dorfeingang
26. September 2022 | Seit dem 1. Februar 2015 kann ARCHEOS auf die zuverlässige und wertvolle Unterstützung von Michèle Steiner zählen. Nun heisst es Abschied nehmen. Michèle konnte ihr Masterstudium an der Universität Bern abschliessen und wird im Januar 2023 ihr Dissertationsprojekt in Angriff nehmen. Unter der Leitung von Prof. Dr. Christian Windler und Prof. Dr. Nadine Amsler steht ein spannendes Forschungsprojekt über Frauenklöster in Solothurn und deren Verflechtung mit der Stadtgesellschaft im 17. und 18. Jahrhundert bereit.
Wir bedanken uns bei Michèle herzlich für die grossartige und äusserst angenehme Zusammenarbeit und wünschen ihr für ihre berufliche und private Zukunft alles Gute!
25. August 2022 | An der 29. Ausgabe der Tage des Denkmals vom 10. und 11. September 2022 stehen Stätten der Kunst, der Erholung und des Sports im Fokus. Die Besuchenden können eintauchen in mittelalterliche und vorindustrielle Stätten der Erholung wie Bäder und Theater hin zum Kurhotel der Belle Epoque, zur ersten Sporthalle, zum Volkshaus oder Museum des 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Eindrucksvoll wird deutlich, dass sich das Freizeitverhalten der Menschen stark gewandelt hat. Damit werden nicht nur immer neue Anforderungen an die Orte, an denen wir Sport treiben und Kunst erleben gestellt, sondern auch Fragen laut, was mit den ausgedienten Stätten geschehen soll.
Kommen Sie in den Genuss dieser spannenden kulturellen Zeitreise und suchen Sie sich aus dem reichhaltigen Programm Ihre Favoriten aus.
25. Juli 2022 | Unscheinbar ist die Zivilschutzanlage im kleinen Dorf Binn (VS) ins Gelände eingelassen. Dass sich darin die Depots von Gemeindearbeiter sowie der Feuerwehr befinden, ist vermutlich allen im Dorf bekannt. Von den weiter hinten eingelagerten Schätzen wissen allerdings nur Eingeweihte: Es handelt sich um den reichhaltigen ethnologischen Sammelnachlass des verstorbenen Archäologen Gerd Graesers. In unzähligen Kisten und vollgeräumten Regalen stapeln sich die Gegenstände in einem schier unentwirrbaren Haufen. ARCHEOS bringt mit Hilfe der beiden Hilfskräfte Alena und Zoé Ordnung ins Chaos. Jedes Einzelstück wird geprüft, gereinigt, inventarisiert und in ein Langzeitdepot überführt.
24. Juni 2022 | Seit der Mitte des 18. Jahrhunderts ist der Unterhalt für die stadtbernischen Kirchen in den so genannten Kirchmeierrechnungen protokolliert. Darin verzeichnet sind nicht nur Ausgaben für Teppiche, Kerzen oder Mobiliar, sondern auch ein jährliche Zusammenstellungen für den baulichen Unterhalt. Damit stellen diese Protokollbände auch für die bernischen Münsterarchitekten eine wertvolle Quelle dar, weil darin systematisch die jeweiligen Unterhaltsarbeiten aufgelistet sind. Damit dieses Wissen wieder zugänglich wird, digitalisiert und transkribiert ARCHEOS den Quellenbestand.
