23. Mai 2025 | ARCHEOS hat die Bereinigung des Kantonalen Schutzinventars (KSI) in Arth-Goldau erfolgreich abgeschlossen. Im Auftrag des Kantons Schwyz wurden im Rahmen dieser Arbeiten historische Recherchen in verschiedenen Archiven durchgeführt und Besichtigungen vor Ort vorgenommen. Die Feldarbeiten, die auf Grundlage des Gesetzes über die Denkmalpflege und Archäologie (§ 21 Abs. 3 und 4 DSG) stattfanden, ermöglichen eine aktualisierte Bewertung der schützenswerten Objekte in der Region.
Die Ergebnisse der Inventarbereinigung bilden eine wichtige Grundlage für den Erhalt und Schutz des regionalen Kulturerbes. Wir danken allen Beteiligten für ihre Unterstützung und Zusammenarbeit!
16. Mai 2025 | Ab dem 25. Mai 2025 widmet sich das Regionalmuseum Binntal mit der Ausstellung Dunkel ins Licht einem hochaktuellen Thema: der Lichtverschmutzung und der schwindenden Nachtdunkelheit.
Die Ausstellung beleuchtet die weitreichenden Folgen künstlicher Beleuchtung – für Tiere, Pflanzen, Menschen und den Sternenhimmel. Nachtaktive Arten wie Fledermäuse und Nachtfalter leiden besonders unter den zunehmenden Lichtemissionen, die auch im Alpenraum stetig zunehmen.
Begleitet von eindrucksvollen Nachtaufnahmen aus dem Oberwallis sensibilisiert die Ausstellung für einen bewussteren Umgang mit Licht. Sie bietet zudem praktische Tipps zur Reduktion von Lichtverschmutzung – und lädt dazu ein, die Schönheit der Nacht wiederzuentdecken.
Die Ausstellung ist vom 25. Mai bis 16. November 2025 täglich von 9 bis 19 Uhr geöffnet. Weitere Infos unter www.landschaftspark-binntal.ch.
18. April 2025 | Der sechste Band der digitalen Quellenedition zu Eugen Hubers „Tagebuch in Briefform“ ist seit Januar 2025 via Bern Open Publishing verfügbar. Mit dem neuen Band setzt das Institut für Rechtsgeschichte der Universität Bern die beeindruckende Edition der Briefe fort, die Huber (1849–1923) nach dem Tod seiner Frau Lina fast täglich verfasste.
Die von ARCHEOS transkribierten Briefe bieten erneut tiefgehende Einblicke in Hubers vielschichtiges Leben. Sie illustrieren, wie Huber seine vielfältigen Aufgaben als Nationalrat, Professor und Familienmensch meisterte – und zeigen zugleich, wie er den Herausforderungen einer sich wandelnden Zeit begegnete.
Mit dem sechsten Band wird das Bild einer schillernden Persönlichkeit weiter vervollständigt und das Alltagsleben im frühen 20. Jahrhundert in Bern eindrucksvoll dokumentiert.
17. März 2025 | Am Freitag, dem 21. März 2025, lädt die Museumsnacht Bern erneut zum nächtlichen Streifzug durch 42 Kulturinstitutionen ein. Von 18:00 bis 02:00 Uhr erwarten die Besucher:innen spannende Ausstellungen, Performances und interaktive Erlebnisse.
Zu den Highlights gehören die Filmreihe When Rain Clouds Gather in der Kunsthalle Bern und die Veranstaltung Berner Ballzauber im Erlacherhof, die sich der Geschichte des Schweizer Frauenfußballs widmet. Zudem sorgt ein vielfältiges Rahmenprogramm für besondere Erlebnisse.
Tickets sind ab dem 14. Dezember 2024 an zahlreichen Vorverkaufsstellen erhältlich und berechtigen zur Nutzung der Museumsnacht-Linien sowie des ÖV in den Zonen 100/101. Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre haben freien Eintritt.
Mehr Informationen unter www.museumsnacht-bern.ch.
21. Februar 2025 | Auf der Tagung in Wildegg standen die Chancen und Herausforderungen der zirkulären Bauwirtschaft im Bauwesen im Mittelpunkt. Adeline Zumstein vertrat das Büro ARCHEOS und erinnerte in ihrem Beitrag daran, dass die Wiederverwendung von Bauteilen und Materialien bis zur Industrialisierung zur Selbstverständlichkeit zählte – ein ökonomischer Umgang mit knappen Ressourcen, den unsere Vorfahren praktizierten.
Der Tageskurs »Zirkuläre Bauwirtschaft – Jetzt und in der Zukunft« des Spezialisten TFB, mit Sitz in Wildegg, bot Fachleuten aus Architektur, Planung und Baustellenpraxis spannende Einblicke. Experten wie Roger Waeber und Dr. Roland Bärtschi thematisierten dabei aktuelle Hemmnisse, etwa Haftungsfragen und logistische Herausforderungen, die das Re-Use von tragenden Bauelementen aus Stahl, Holz und Beton erschweren. Innovative Ansätze zur Ökobilanzierung, etwa mit dem kostenlosen EcoTool, wurden ebenso diskutiert wie die Notwendigkeit, qualitative Standards zu etablieren, um die Kreislaufwirtschaft nachhaltig zu fördern.
Die Tagung verdeutlichte, dass der Wunsch nach nachhaltigem Bauen in der Schweiz auf breiter Basis verhandelt wird – von historischen Vorbildern bis hin zu modernen Pionierprojekten im Bauwesen.
24. Januar 2025 | Im Januar 2025 hat der Lehrgang 2025-2027 zur Ausbildung „Handwerker/in in der Denkmalpflege FA“ begonnen. Die praxisorientierte Weiterbildung richtet sich an Fachleute aus verschiedenen Bauberufen, die sich mit der Erhaltung historisch bedeutender Bauten auseinandersetzen möchten.
ARCHEOS unterstützt die Ausbildung seit 2014 mit der Vermittlung der Grundlagenmodule U1 und U2. Diese Module bieten einen umfassenden Einblick in die Denkmalpflege und stellen die Verbindung zwischen Theorie und Praxis her. Ziel ist es, den Teilnehmenden ein fundiertes Verständnis für den Umgang mit historischem Baubestand zu vermitteln.
Wir freuen uns, erneut Teil dieses wichtigen Ausbildungsprogramms zu sein!
18. Dezember 2024 | Ab dem 21. Dezember präsentiert das Regionalmuseum Binntal die Nachtaufnahmen des französischen Fotografen Régis Feugère, entstanden während seiner Künstlerresidenz im Wallis. Die Ausstellung „Froisser la nuit“ zeigt, wie die Nacht unsere Wahrnehmung von Landschaft prägt. Bei der Eröffnung haben Besucher:innen Gelegenheit, den Künstler persönlich kennenzulernen. Diese Präsentation ist Teil der Neugestaltung des Museums hin zu einem lebendigen, aktuellen Ausstellungsort.
25. November 2024 | ARCHEOS hat die Bereinigung des Kantonalen Schutzinventars (KSI) in Arth-Goldau erfolgreich abgeschlossen. Im Auftrag des Kantons Schwyz wurden im Rahmen dieser Arbeiten historische Recherchen in verschiedenen Archiven durchgeführt und Besichtigungen vor Ort vorgenommen. Die Feldarbeiten, die auf Grundlage des Gesetzes über die Denkmalpflege und Archäologie (§ 21 Abs. 3 und 4 DSG) stattfanden, ermöglichen eine aktualisierte Bewertung der schützenswerten Objekte in der Region.
Die Ergebnisse der Inventarbereinigung bilden eine wichtige Grundlage für den Erhalt und Schutz des regionalen Kulturerbes. Wir danken allen Beteiligten für ihre Unterstützung und Zusammenarbeit!
24. Oktober 2024 | Der Oberwalliser Raiffeisen Heimatschutzpreis 2024 mit dem Thema «Leerstand als Potenzial» wird in diesem Jahr an die Stiftung Dorf am Bettlihorn für ihr beeindruckendes Projekt mit dem Dorfhotel POORT A POORT in Grengiols verliehen.
Dieses innovative Vorhaben verbindet zwei historische Walliserhäuser, das Haus Bettlihorn und das Haus Grängjerstuba, die beide nach dem verheerenden Dorfbrand von 1799 auf ihren Mauerresten wiederaufgebaut wurden. Die behutsame Sanierung des Hauses Bettlihorn, deren erste Etappe Ende September 2024 abgeschlossen wurde, bewahrte weitgehend die Bausubstanz des prägnanten Gebäudes und setzte dabei auf ortstypische Materialien.
Das Projekt fördert den sozialen Austausch zwischen Gästen und Dorfbewohner:innen, belebt das kleine Dorf und schafft Räume der Begegnung. ARCHEOS gratuliert der Stiftung Dorf am Bettlihorn herzlich zu diesem verdienten Erfolg und zu ihrem wertvollen Beitrag zur Erhaltung des kulturellen Erbes.
24. August 2024 | Das «Heidehüs» in Steinhaus VS wurde in einem mehrjährigen Projekt (2019-2024) unter der Leitung der Stiftung Baustelle Denkmal in Zusammenarbeit mit der kantonalen Denkmalpflege Wallis sorgfältig renoviert. Das Wohnhaus mit dem charakteristischen „Heidechriz“ an den Giebelseiten, das in den letzten Jahren aufgrund seines schlechten Zustands vom Verfall und Abbruch bedroht war, wurde dank Freiwilligenarbeit zum Vorzeigeprojekt.
Dank der Roten Liste des Schweizer Heimatschutzes konnte die Stiftung Baustelle Denkmal das Schicksal des Wohnhauses aus dem 15. Jahrhundert zum Guten wenden. Es wird zukünftig vom Frühling bis Herbst als einfache, aber gemütliche Unterkunft für in der Region tätige Zivildienstleistende und vereinzelt als Ferienunterkunft zur Verfügung stehen. Damit erhält das Heidenhaus eine neue, dauerhafte Nutzung, die es verdient.
Das Heidenhaus ist ein bemerkenswerter Baustein des Spätmittelalters im Goms. Es gibt uns Einblick in die Wohnkultur vergangener Zeiten und wird nun auch für kommende Generationen als wertvolles Kulturgut erhalten bleiben.
